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Tierärztliche Ausbildungspraxis bpt

Die Tierarztpraxis Bogenhausen ist vom Bundesverband praktizierender Tierärzte anerkannte Ausbildungspraxis für Studentinnen und Studenten der Tiermedizin an deutschen Universitäten.

Home Medizinische Infos Würmer und Giardien
Würmer und Giardien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Isabelle Heiss   

Würmer und Giardien kommen sowohl bei Hunden als auch bei Katzen jeden Alters vor.

Infektionen mit solchen Endoparasiten (weitere Infos) gehören zu den Zoonosen, d.h. zu den Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind. Daher stellen Infektionen mit Würmern und Giardien auch eine Gefahr für uns Menschen dar, gerade durch den engen Kontakt mit unseren Haustieren. Besonders empfänglich für Infektionen sind Kinder.

Bei den Würmern unterscheidet man Rundwürmer, zu denen auch die Spulwürmer gehören, und Bandwürmer. Giardien sind einzellige Geißeltierchen (Flagellaten), die weltweit im Darm zahlreicher Säugetiere vorkommen.

Giardien (weitere Infos) und Spulwürmer (weitere Infos) sind die am häufigsten vorkommenden Endoparasiten bei Hund und Katze.

Eine Infektion mit Würmern findet über die orale Aufnahme von Wurmeiern statt. Dabei ist zu beachten, dass sich Welpen häufig schon galaktogen (über die Muttermilch) infizieren.

Zu einer Infektion mit Giardien kommt es durch die Aufnahme von infektiösen Zysten der Giardien, die über kontaminiertes Futter, Wasser oder durch Schmierinfektionen in den Körper gelangen und über den Kot in großen Mengen über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen nach der Infektion ausgeschieden werden. Diese sind in der Umwelt unter optimalen Bedingungen mehrere Wochen oder sogar Monate lebensfähig.

Während von Würmern und Giardien infizierte erwachsene Hunde und Katzen meist keine oder nur milde klinischen Symptome (z.B. Appetitlosigkeit) zeigen, haben Endoparasitosen bei Welpen und jungen Tieren häufig Erbrechen und teilweise hartnäckigen intermittierenden oder chronischen Durchfall z.T. mit schleimigen und sogar blutigen Beimengungen zur Folge. Schwere Parasitosen können weiterhinl zum einen zu Eiweißmangel und Blutarmut führen, zum anderen ungenügenden Gewichtszunahmen oder Gewichtsverlust und sogar Wachstums- und Entwicklungsstörungen hervorrufen.

Bei Tieren, die diese Symptome zeigen, sollte immer eine Kotuntersuchung durchgeführt werden, da nur so Infektionen sicher festgestellt werden können und anschließend erfolgreich behandelt werden können. Wenn eine Infektion festgestellt wurde, sollten alle im selben Haushalt lebenden Tiere behandelt werden. Außerdem sollten spezielle Hygienemaßnahmen beachtet werden.

Durch regelmäßige prophylaktische Entwurmungen von Hunden und Katzen (je nach Infektionsdruck, aber mindestens alle drei Monate) können Infektionen mit Würmern und Giardien verhindert werden. Aufgrund der Übertragung von Wurmlarven mit der Muttermilch ist eine rechtzeitige und regelmäßige Entwurmung der Welpen und des Muttertiers besonders wichtig.

Zu beachten ist auch, dass die Entwurmungnach Möglichkeit  immer VOR der Impfung stattfinden sollte, da Endoparasiten die Wirksamkeit der Schutzimpfung reduzieren können.

 


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